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Allgemeines
Der AKE Funkpeiler ist
für dem Einsatz im Auto vorgesehen. Er ermöglicht das schnelle Auffinden
von Kurzwellensendern, insbesondere im 11-Meter Band (CB-Funk). So kann
der "Fuchs" bei Peilwettbewerben (Fuchsjagden) ebenso sicher und schnell
geortet werden, wie vielerlei lästige Störsender, so z.B. die im CB-Funk
so unbeliebten "Trägersteller".
Für den Betrieb des Funkpeilers benötigen Sie ein Funkgerät mit S-Meter
Buchse, zwei einstellbare Mobilantennen mit Fuß und Koaxialkabel (RG 58),
sowie ein kurzes Koaxial-Verbindungskabel. Beim Funkpeiler 001 benötigen
Sie außerdem ein ±50 µA-Meter.
Die Antennenmontage
Für eine gute Peilwirkung
ist die Länge der Antennenkabel wichtig! Die Kabel zwischen dem Funkpeiler
und den Antennen müssen für CB-Funk je 3,63 m lang sein.
Soll der Funkpeiler auf einer anderen Frequenz verwendet werden, muß die
Länge nach folgender Formel berechnet werden:
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Die Länge der Koaxialleitung zwischen Funkgerät und Funkpeiler hat keinen
Einfluß auf die Messung.
Die Antennen müssen in gleicher Position rechts und links auf dem Fahrzeug
montiert werden und sollten einen Abstand von ca. 0,8 - 1,3 m voneinander
haben.
Es empfiehlt sich die Antennen an den hinteren Ecken des Daches oder Kofferraumes
anzubringen. Falls keine Löcher gebohrt werden sollen, eignen sich auch
Klemmfüße, ein Dachgepäckträgerbügel, oder Magnetfüße. (Bei fehlender
Masse die Masseklemmen der Antennenfüße mit einem Cu-Draht stramm miteinander
verbinden).
Bitte achten Sie bei der Montage der Antennen auf sauberen Kontakt und
festen Sitz. Durch Wackelkontakte treten Empfangsschwankungen auf, die
sich auf die Genauigkeit der Richtungsanzeige auswirken. Auch andere Antennen
beeinflussen die Messung und sollten wenn möglich entfernt oder eingefahren
werden.
Die Auswahl des
Funkgerätes
Das verwendete Funkgerät
benötigt eine Anschlussbuchse für ein externes S-Meter, (zumeist eine 2,5
oder 3,5 mm Klinkenbuchse, siehe Bedienungsanleitung des Funkgerätes).
Von der Bauart des verwendeten Funkgerätes hängt die Stärke des Ausschlages
der Funkpeiler-Richtungsanzeige ab, sie kann mit dem am Funkpeiler vorhandenen
"Level"-Regler individuell angepaßt werden.
Es gibt auch Geräte die eine "S-Meter-Sperre" haben, das heißt die Anzeige
geht nur bis zu einem bestimmten Wert, z.B. S9 +20 dB auch wenn der S-Wert
weiter steigt. Bei diesen Geräten muß in Kauf genommen werden, dass bei
höheren S-Werten der Ausschlag der Richtungsanzeige geringer wird.
Die Richtung läßt sich aber trotzdem noch problemlos bestimmen. Vorteilhaft,
in sofern vorhanden, ist in solchen oder ähnlichen Fällen die Reduzierung
der Empfindlichkeit des Funkgerätes mit dem Empfangsverstärkungsregler
(RF gain).
Die Inbetriebnahme
Beide Antennen einzeln,
direkt mit dem Funkgerät verbinden und mit einem Stehwellenmeßgerät die
bestmögliche Stehwelle einstellen. Anschließend den Funkpeiler mit den
Antennen, der Stromversorgung (9-12 V), der Antennenbuchse und der S-Meter-Buchse
des Funkgerätes verbinden, (bei Variante 001 das ±50 µA-Meter anschließen).
Für den Abgleich des Funkpeilers auf freiem Gelände mit einem Handfunkgerät
in ca. 20 Meter Abstand rechts oder links quer zur Fahrtrichtung einen
Träger senden und den Funkpeiler mit dem "Level"-Regler (1)
in gleicher Richtung auf Vollauschlag einstellen, (Bei Funkpeiler REX
"Lupe"-Regler auf Minimum, bzw. Linksanschlag).
Danach in ca. 20 m Abstand in Fahrtrichtung einen Träger senden, (Bei
Funkpeiler REX "Lupe"-Regler auf Maximum). Zeigt die Richtungsanzeige
auf Mitte, so braucht nicht weiter abgeglichen werden (2).
Zeigt sie nach rechts, so muß die Einstellung der linken Antenne korrigiert
werden und entsprechend umgekehrt bei Linksanzeige.

Achtung, beim Abgleichen
darf die Anzeige nur abgelesen werden, wenn die Fahrzeugtüren geschlossen
sind und sich niemand in der Nähe der Antennen aufhält. (Bei voller Empfindlichkeit
genügt bereits das heraushalten eines Armes aus dem offenen Fenster um
die Anzeige zu beeinflussen!).
Bei genauem Abgleich ist je nach Funkgerät eine Anzeigegenauigkeit von
besser 2° ohne Lupe und besser 0,5° mit Lupe zu erreichen.
Verwenden Sie bei Benutzung eines externen Meßinstrumentes mit Mittenanzeige
für den Abgleich der Empfangsrichtung nicht die, an diesem für den Zeigernullpunkt
vorgesehene Einstellschraube.
Tips für die praktische
Anwendung

Die Richtungsanzeige
zeigt genau an, ob sich der Sender (Fuchs oder Trägersteller) in Fahrtrichtung
befindet. Der Ausschlag nach rechts und links ist signalabhängig, also
nicht absolut in Grad ablesbar. Um die genaue Richtung herauszubekommen,
muß das Fahrzeug solange in die angezeigte Richtung korrigiert werden,
bis Front bzw. Null angezeigt wird. Der Sender liegt jetzt genau in Fahrtrichtung.

Wichtig: Das Fahrzeug
darf nicht entgegengesetzt der angezeigten Fahrtrichtung gedreht werden!
Bei richtigem Aufbau der Antennen zeigt der Funkpeiler sehr genau an,
aus welcher Richtung die Funkwelle kommt. Allerdings ist dies nicht in
allen Fällen die Richtung zum Sender. Durch verschiedene Umgebungsbedingungen
kann es zu Fehlpeilungen kommen. An großen Flächen, Gebäuden etc. kann
die Funkwelle reflektiert werden. Wenn aber konsequent in Richtung des
Signales gefahren wird, findet der Funkpeiler über einen Umweg auch zum
Sender.

Die während der Fahrt
besonders störenden Fehlausschläge, durch schnell wechselnde Reflexionen
an kleineren Hindernissen, werden durch die integrierende Anzeige des
Funkpeilers wirksam gedämpft.
Der Funkpeiler REX bietet die Möglichkeit, erstens durch den gespreizten
Mittelbereich der eingebauten LED-Richtungsanzeige und zweitens durch
die zusätzliche Lupenfunktion, den Träger beim Start zu einer Fuchsjagd
oder für eine Kreuzpeilung optimal anzupeilen und die Richtung in eine
Karte zu übertragen. Während der Fahrt ist es zumeist besser ohne Lupe
zu arbeiten, um zu starke Auschläge durch straßennetzbedingte Richtungsabweichungen
zu vermeiden.
Während der Peilfahrt kann, bei korrekter Fahrtrichtung, zum Abschätzen
der restlichen Entfernung vom Sender, die Steilheit der Änderung der S-Meter-Anzeige
des Funkgerätes (oder eines externen S-Meters) verwendet werden, z.B.:
0,5 dB / 100 m: ca.
2 km, 5 dB / 100 m: ca. 200 m.
Beim Senden sollte
der Funkpeiler aus der Antennenleitung entfernt werden, da er ähnlich
wie ein Stehwellenmeßgerät Dioden enthält, die Oberwellen erzeugen können.
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